Citylister und Ricardo Günther – die nächste Telefonabzocke

Citylister und ihr Inhaber Ricardo Günther, Mühlenstraße 8A, 14167 Berlin akquirieren derzeit zahlreiche „Kunden“ per Telefonanrufe. Diese grundsätzlich unerlaubten Anrufe (auch Cold Calls genannt) treffen den Angerufenen meist in einem unpassenden Zeitpunkt. Der Angerufene sieht sich dann einem geschulten Anrufer gegenüber, der ihn mit geschickten Fragen in eine Abofalle lockt.

Die Masche von Citylister und Ricardo Günther

Die Masche von Citylister und Ricardo Günther lässt sich sehr gut an den AGB auf der Website Citylister.de ablesen:

Die Auftragserteilung des Kunden erfolgt entweder schriftlich, per Eintragung auf Citylister.de, oder telefonisch. Bei telefonischer Auftragserteilung zeichnet Citylister.de diese nach Einwilligung des Kunden auf, um neben den Vertragsbestandteilen auch sämtliche Vereinbarungen und Nebenabreden des Kunden mit Citylister.de zu sichern und zu protokollieren. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen besteht für den Kunden nach Vertragsabschluss mit Citylister.de kein Rücktritts- oder Widerrufsrecht. Bei schriftlicher Auftragserteilung oder Eintragung auf Citylister.de kommt der Vertrag nach schriftlicher Auftragsbestätigung durch Citylister.de zustande.

Es handelt sich also um die gute alte Telefonmasche, welche sich in der Abzockerbranche größter Beliebtheit erfreut.

Rechnung von Citylister und Ricardo Günther

Unmittelbar nach dem Anruf folgt die Rechnungsstellung von Ricardo Günther. Es werden dann Beträge von 700 € und mehr in Rechnung gestellt, das variiert von Fall zu Fall. Aber Achtung, auch bei der Vertragslaufzeit lauert eine Falle. Denn hierzu heißt es in den AGB:

Die Mindestlaufzeit des Nutzungsvertrages beträgt entsprechend der vertraglichen Vereinbarung 12 – 24 oder 36 Monate, soweit nicht vetraglich eine abweichende Vertragslaufzeit vereinbart wurde. Die Vertragslaufzeit beginnt mit dem Vertragsabschluss.
Der Nutzungsvertrag verlängert sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate , wenn er nicht mindestens 3 Monate vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit schriftlich gekündigt wird.

Höchst mysteriös ist der Umstand, dass der Name Firmenscout24 auf der Rechnung erscheint. Unter diesem Namen betreibt die EU Marketing AG eine Abofalle, über die wir hier bereits ausführlich berichtet haben:

Firmenscout 24

Wir gehen aber davon aus, dass Ricardo Günther nichts mit der EU Marketing AG zu tun hat.

In den AGB teilt Ricardo Günther auch direkt mit, was im Falle einer Nichtzahlung passieren wird. Denn in § 7 der AGB heißt es:

Hierfür behält sich Citylister.de vor Name und Kontaktdaten im Rahmen der Beitreibung an ein von Citylister.de beauftragtes Inkassounternehmen zu übermitteln.

Interessante Passagen in den AGB

Die AGB enthalten weitere höchst interessante Passagen. So soll nach § 1 der AGB nicht etwa Ricardo Günther Vertragspartner werden, denn darin heißt es:

Der Nutzungsvertrag kommt zustande zwischen Citylister.de und dem Kunden. Citylister.de schließt ausschließlich Verträge mit Unternehmern nach § 14 BGB. Ein Unternehmer nach § 14 BGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäftes in Ausübung einer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

Abwehr der Forderungen von Citylister und Ricardo Günther

Wir haben in den letzten Jahren unzählige Mandanten gegen Abofallenbetreiber wie diesen hier vertreten und konnten unsere Mandanten vor hohen Zahlungen bewahren.

Gerne sind wir auch Ihnen bei der Forderungsabwehr behilflich und vertreten Sie bundesweit. Schreiben Sie uns gerne eine Mail oder rufen Sie uns an!

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Citylister und Ricardo Günther

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