DEAL UP: Warnung vor Telefonmasche des Alexander Peters

DEAL UP heißt die Abofalle, die seit Jahren Gewerbetreibende und Freiberufler in Atem hält. Aus einem Callcenter werden mittels Cold Calls in ganz überwiegenden Fällen rechtswidrige Telefonanrufe durchgeführt, um damit einen Vertragsschluss zu Gunsten von DEAL UP herbeizuführen. Eine Masche, die sich in den letzten Jahren größter Beliebtheit erfreut.

Die Masche von DEAL UP

Die Masche von DEAL UP ist sehr beliebt und erfolgreich und wird von vielen Unternehmen mittlerweile angewandt. In einem Telefonat wird behauptet, dass man von Google anrufen oder dass es um einen bestehenden Vertrag gehe, der nun verlängert wurde. Der Betroffene lässt sich dann auf das Gespräch ein, an dessen Ende eine Bandaufzeichnung steht, mit der dann ein entsprechender Vertragsschluss konstruiert und nachgewiesen werden soll.

Diese Masche wird auch sehr gut in den Google-Bewertungen von DEAL UP beschrieben, aus denen wir nachfolgend einige zitieren:

„BETRÜGER! Behaupten am Telefon, dass man bereits bei Ihnen Kunde sei. Auf den Wunsch hin zunächst Infomaterial zu senden, starten sie eine Tonbandaufnahme und bitten um „Bestätigung des Auftrags“. Ich meinte, dass ich keinen Auftrag bestätigen möchte, worauf hin die Dame das Gespräch unterbrach und meinte, dass es lediglich um den Auftrag geht, Infomaterial zu senden. Schon an der Stelle hätte mir klar sein müssen, dass so oder so eine Rechnung eintreffen wird. NICHT BEZAHLEN!“

„Vorsicht ABO FALLE, gaukeln einem vor das man bereits Kunde ist und das es nur ein Adressen Abgleich sein soll, aber in echt senden sie einem gleich eine Rechnung zu. Am Besten auf die Fragen nicht antworten und gleich auflegen. Habe alles dem Anwalt übergeben müssen.“

„ACHTUNG – AUFPASSEN: Wurde auch gerade von einer netten Dame angerufen, welche unsere Firmendaten im Brancheneintrag aktualisieren wollte. Von welcher DEAL UP sie kommt hat sie nicht gesagt nur das es um unseren Brancheneintrag geht. Das weitere Eintragungen zu einem Aktionsradius mit Kosten verbunden sind, hat sie mir nur auf meine Anfage bestätigt. Als ich sie weiter über die Kosten ausgefragt habe und ich ihr mitgeteilt habe, das wir keinen kostenpflichtigen Eintrag verfügen hat sie aufgelegt. Leider kann man keine 0 Sterne vergeben.“

Wer steckt hinter DEAL UP?

DEAL UP ist natürlich nur ein Kunstname, dahinter steckt ein gewisser Alexander Peters, der auf den Rechnungen auch als Inhaber bezeichnet wird. Alexander Peters ist dabei kein unbeschriebenes Blatt, er ist insbesondere Geschäftsführer der Peters Online Verlag GmbH, die eine entsprechende Masche durchführt. Darüber haben wir ebenfalls schon berichtet:

Peters Online Verlag GmbH

Weiterhin ist der Gesellschafter der Firmenauskunft P.U.R. GmbH.  Auch dieses Unternehmen verfolgt exakt das gleiche Geschäftsmodell, einen entsprechenden Bericht finden Sie hier:

Firmenauskunft P.U.R. GmbH

Es kommt sogar häufig vor, dass Betroffene von allen drei Unternehmen angerufen werden und es zu mehreren vermeintlichen Vertragsschlüssen kommt. Das ist auch nahe liegend. Denn wenn die Telefonmasche einmal funktioniert hat, funktioniert sie auch weitere Male.

Rechnung der DEAL UP

Unmittelbar nach dem Anruf erfolgt die Rechnungstellung. Vielen Betroffenen wird dann zum ersten Mal bewusst, dass sie einer Abofalle der DEAL UP zum Opfer gefallen sind. Die Rechnungen für sie zunächst sehr seriös aus und suggeriert, dass man einen Firmenwerbeeintrag abgeschlossen habe. Dort sind dann Positionen wie „Telefonische Annahme zur konzeptionellen Gestaltung“, „Nachbearbeitung und Definition ihrer Wünsche und Ziele“, „Erweiterte Programmierung ihres Firmen-Werbe-Eintrages“, „Erstellung und Versand nötiger Belege und Informationsmappen“ sowie weitere angebliche Tätigkeiten aufgeführt. Viel zu viele Betroffene leisten Zahlungen, so dass diese Geschäftsmodelle über viele Jahre aufrechterhalten werden können.

Abwehr der Forderungen von DEAL UP

Unserer Ansicht nach sind Forderungen der DEAL UP abzuwehren, da es mehrere Anhaltspunkte gibt, die einen Vertragsschluss angreifbar machen. Wichtig ist, dass man möglichst unverzüglich reagiert, um sich damit die besten Verteidigungspositionen aufzubauen. Unsere Kanzlei hat den letzten Jahren unzählige Mandanten gegen Abofallenbetreiber wie DEAL UP vertreten und konnte diese Mandanten vor hohen Zahlungen bewahren. Gerne vertreten wir Sie schnell, kompetent und bundesweit. Auf unserer Website halten wir Sie mit regelmäßigen Updates auf dem Laufenden:

http://www.ll-ip.com/aktuelles/deal-up-bissendorf-alexander-peters-clever-gefunden-com

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