Vorsicht vor Kreis Marketing Bad Kreuznach und Pascal Baars

Eine Kreis Marketing Bad Kreuznach und Inhaber Pascal Baars versuchen derzeit, Freiberufler, Gewerbetreibende und Unternehmer in eine kostenpflichtige Abofalle zu locken. Hierbei versuchen sie mittels Anrufen und Trickformularen einen Vertrag über eine Bürgerinfo abzuschließen. Eine altbekannte Masche, die immer mehr Nachahmer findet.

Über Kreis Marketing und Pascal Baars

Die Kreis Marketing Bad Kreuznach ist nicht im Handelsregister eingetragen, sondern verfügt über einen beliebigen Namen. Auch ihr Inhaber Pascal Baars ist uns im Zusammenhang mit Abofallen bislang noch nicht untergekommen. Jedenfalls unterhält man eine Website, in dem man sich als Werbeverlag für Bürger Informationsbroschüren, Flyer und Notruftafeln darstellt. Angeblich hat man sich seit 2020 darauf spezialisiert. Kreis Marketing Pascal Baars ist ansässig auf der Gymnasialstraße 2 in Bad Kreuznach. Es ist wirklich auffällig, dass Bad Kreuznach das Eldorado für Abofallenbetreiber ist. Jedenfalls entstammen zahlreiche „Mitbewerber“ aus Bad Kreuznach.

Die Masche von Kreis Marketing und Pascal Baars

Die Masche ist altbekannt. Alles beginnt mit einem unerlaubten Werbeanruf, einem sogenannten Cold Call. Ziel sind Gewerbetreibende, Freiberufler und Unternehmer, die bereits einen Anzeigenvertrag mit einem örtlichen Verlag unterhalten. Der Anrufer spielt auf diesen Vertrag an und gibt vor, von dem entsprechenden Verlag anzurufen. Teilweise wird behauptet, dass noch dringend eine Unterschrift für die nächste Auflage fehle. Manchmal wird auch behauptet, dass mangels Kündigung der Vertrag weiterläuft, wenn man ich jetzt sofort eine Kündigung unterzeichnet. Hat sich der angerufene auf das Gespräch eingelassen und glaubt den Behauptungen des Anrufers, kommt als nächstes ein Trickformular. Der angerufene wird so unter Druck gesetzt, dass er das Formular möglichst schnell unterzeichnet und wieder zurück sendet. Auf dem Formular ist dann auch vermerkt „Besondere Vereinbarungen: keine Verlängerung, läuft nach Auflage zum nächstmöglichen Termin aus. Das klingt zunächst gut. Liest man jedoch den Fließtext gründlich durch, so beauftragt der Kunde den Auftragnehmer Kreis Marketing Pascal Baars damit, entsprechende Flyer zu drucken. Dabei besteht der Druckauftrag aus jeweils vier Ausgaben pro Vertragsjahr. Kündigt man den Vertrag nicht zwölf Wochen vor Ablauf, verlängerte sich um ein weiteres Jahr. Die Unterschrift unter das Formular die Rücksendung bedeuten also, dass man ca. 4.000 € zahlen soll.  Sehr viel Geld für eine unserer Meinung nach nicht sonderlich werthaltige Leistung.

Rechnung von Kreis Marketing und Pascal Baars

Unmittelbar nach Rücksendung des unterschriebenen Formulars erfolgt die Rechnungsstellung. Berechnet werden Anzeigenveröffentlichungen, Farbkosten, Repro, Satz/Gestaltung, Versandkosten und Verteilung. Dafür wird ein Betrag von über 1000 € in Rechnung gestellt. Viel zu viele Betroffene leisten Zahlungen in der Hoffnung, dass sich die Sache damit erledigt hat. Leider wird dabei übersehen, dass noch drei weitere Ausgaben mit der gleichen Rechnungshöhe folgen werden. Das Problem vieler Abofallenbetreiber liegt darin, dass die Geschäftsbanken solche Machenschaften nicht mögen. Häufig werden deswegen Konten gekündigt. Darüber hinaus gibt es ein Unternehmen, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, andere Banken vor solchen Abofallenbetreibern zu warnen und diese auf eine schwarze Liste setzen zu lassen. Eingaben können unter folgendem Link gemacht werden:

Schummelrechnungen

Abwehr der Rechnung von Kreis Marketing und Pascal Baars

Eine Rechnung der Kreis Marketing und Pascal Baars, die auf die oben beschriebene Weise zustande gekommen ist, lässt sich abwehren. Als Anwalt für Wettbewerbsrecht haben wir in den letzten Jahren unzählige Mandanten erfolgreich gegen solche Machenschaften vertreten. Wenn Sie also ebenfalls ein Trickformular unterschrieben und nun einer Rechnung erhalten haben, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir vertreten Sie schnell, kompetent und bundesweit.

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